Jan 30 / Kriss Micus

Filmempfehlungen für Unternehmerinnen

Meine Top 5 Filme für Unternehmerinnen

Ich liebe Filme.
Nicht irgendwelche Filme, sondern Filme, die mir als Unternehmerin neue Denkanstöße geben.

Die folgenden fünf Filme habe ich ausgewählt, weil sie mir in bestimmten Punkten die Augen geöffnet haben und gleichzeitig habe ich mich sehr unterhalten gefühlt. Statt dich abends vor dem Fernseher von schlechten Filmen und langweiligen Serien berieseln zu lassen, kann ich dir diese aus unternehmerischer Sicht sehr empfehlen.

Warum? Das verrate ich dir jetzt.

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"Truth is, no one can do what I do." - The Devil wears Prada

Der Teufel trägt Prada (2006)
(Originaltitel: The Devil Wears Prada)

Foto by Imdb.com

Der Teufel trägt Prada ist ein absoluter Klassiker unter den Hollywood-Filmkomödien und mit Schauspielikonen Meryl Streep und Anne Hathaway besetzt.
Die frisch gebackene Studentin Andrea (Hathaway) übernimmt eine Stelle bei der strengen Runway Chefredakteurin Miranda (Meryl). Die Belastungen und Anforderungen, die Miranda an Andrea stellt, sind hoch, eher unerfüllbar, das Arbeitsumfeld ist kühl. Mit der Zeit ändert Andrea mit Hilfe eines Kollegen ihren Look, findet langsam gefallen an der Glamour-Welt, mit der sie zuvor nichts anfangen konnte und erntet Anerkennung, indem sie ein Manuskript eines unveröffentlichten Harry-Potter-Bandes für die Kinder ihrer Chefin besorgt.
Große Aufgaben, wie zum Beispiel die Pariser Fashion Week folgen aufgrund ihres hohen Einsatz und ihrer Bemühungen. Die Veränderung und der hohe Arbeitsaufwand gefallen Andreas Freund Nate allerdings überhaupt nicht. Andrea ärgert sich darüber, weil sie der Meinung ist, dass sich niemand über Mirandas Führungsstil und Art aufregen würde, wenn sie ein Mann wäre. (Recht hat sie!) Das Paar beschließt sich zu trennen und die bevorstehende Fashion Week als Auszeit zu nutzen, als im Gespräch Miranda anruft und Andrea ihre Karriere statt ihren Freund wählt.
Nach einigen Machtspielereien seitens Miranda, die beinahe ihren Job als Chefredakteurin verloren hätte, beschließt Andrea, dass ihr Aktionen, in denen sie über das Wohl anderer Menschen hinwegsieht, nicht in ihre Fußstapfen treten zu wollen. Sie bewirbt sich bei einer New Yorker Zeitung, Miranda verhilft ihr trotz der Auseinandersetzung dazu. Gleichzeitig findet Nate eine neue Stelle in einem renommierten Restaurant und das Paar versöhnt sich wieder. Auf der Straße winkt Andrea Miranda zu, die gerade in ein Auto einsteigt. Miranda tut so, als würde sie sie nicht sehen, steigt ein, nimmt ihre Sonnenbrille ab und lächelt einen kurzen Moment.
 Andrea hat sie nachhaltig beeindruckt und ist durch ihre harte Schule gegangen, um nun ihren ganz eigenen Weg als selbstständige (Karriere-) Frau zu finden.
Was ich daraus mitnehmen konnte? So einiges, von beiden Charakteren. Miranda ist sehr harsch und kühl und auch wenn das definitiv nicht mein Führungsstil ist, möchte ich meine Mitarbeiter von Zeit zu Zeit challengen, damit sie sich weiterentwickeln und alles aus sich herausholen. Mich macht es nämlich stolz zu sehen, wie Mitarbeiter über sich hinauswachsen. Aber auch Andreas Einstellung hat mich beeindruckt und mich ein bisschen an mich selbst erinnert. ;)
Sie ist enorm ehrgeizig, lernst schnell, hat sich kaum beschwert und die unmöglichen Aufgaben dennoch möglich gemacht. Wer Unternehmerin sein will, braucht ein bisschen von beidem: Die Bereitschaft alles zu geben und sich nicht einschüchtern zu lassen, um das “Unmögliche möglich zu machen”. Als Führungsperson ist es meine Aufgabe, Menschen zu entwickeln, damit sie schnell auf eigenen Beinen stehen, selbst mitdenken und damit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Man lernt nie aus (2015)
(Originaltitel: The Intern) 

Foto by Imdb.com

“Wer den Film kennt, weiß sicher, wie herzerwärmend Robert De Niro und Anne Hathaway (ja, schon wieder ;)) ihre Figuren in der US-amerikanischen Komödie verkörpern.

Jules (Hathaway) ist erfolgreiche Gründerin und CEO eines E-Commerce-Modeunternehmens in New York. Im Rahmen eines Gemeindeprojekts stellt sie den 70-jährigen Witwer Ben (De Niro) als Praktikanten ein. Jules ist so sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass sie keine Zeit hat, um auf den neuen Praktikanten einzugehen.

Ben sucht daraufhin den Kontakt zu den anderen Mitarbeitern, den er durch seine liebevolle Art schnell herstellen kann und lernt Jules durch eine aufmerksame Geste näher kennen.

Als er sieht, dass ihr Chauffeur alkoholisiert ist, übernimmt er kurzerhand die Aufgabe des Fahrers. Er lernt Jules’ Tochter kennen, sowie ihren Ehemann. Verschiedene Einblendungen zeigen, dass Jules’ rund um die Uhr arbeitet und damit nur begrenzt Zeit für ihren Mann und ihre Tochter hat. Sie möchte sich Unterstützung durch einen neuen CEO holen und sucht mit Ben gemeinsam nach einem geeigneten Geschäftsführer.

Obwohl sie einen geeigneten Kandidaten gefunden hat, entscheidet sie sich schlussendlich doch gegen die Unterstützung des CEOs. Sie möchte es alleine schaffen und weiterhin die alleinige Geschäftsführerin ihres Unternehmens sein. Wie gut ich das verstehen kann! Die eigene Firma ist wie das eigene Baby und das würde man ja auch nicht einfach so abgeben, oder? Auch den Zwiespalt als Mutter und Unternehmerin immer zwischen beiden Welten zu stehen, verstehe ich zu gut. Weil ich selbst nächtelang durchgearbeitet habe (Man sieht Jules sogar, wie sie mit dem Laptop im Bett einschläft), wusste ich, dass das auch keine Lösung sein kann. Deswegen habe ich die Mepreneur Methode entwickelt und mich bewusst für ein Online Business Modell entschieden, das mit 2-4h Arbeit am Tag auskommt. Meine Kids habe ich so trotzdem bei mir und kann beide Welten miteinander vereinen.

Von einer Work-Life-Balance zu sprechen, ist als Selbstständige sowieso utopisch, weil sich beide Bereiche viel zu sehr vermischen. Aber für beides genug Zeit haben, ist mir enorm wichtig. Das haben mir Ben und Jules gezeigt. Vor allem Ben, der mit seinem erfahrenen und betagteren Blick auf die Welt eine andere Perspektive auf das Arbeitsleben und die Arbeitsmoral von heute schaut - z.B. der “Laptop”-Lifestyle wie Jules ihn lebt. Ich stellte mir die Frage, ob dieser Lifestyle wirklich erstrebenswert und wusste: “Nein, ganz bestimmt nicht. Zumindest nicht für mich.” Und führe zum Glück NICHT diesen Laptop-Lifestyle.

Ohne Limit (2011)
(englischer Originaltitel: Limitless)

Foto by Imdb.com

Bradley Cooper zeigt in “Ohne Limit” auf beeindruckende Art und Weise, wie ein Leben verlaufen kann, wenn dein Gehirn plötzlich um ein Vielfaches an Kapazitäten verwenden und ohne Limit auf Intelligenz, Wahrnehmung, Erinnerung und Konzentration zugreifen kann.

Eddie (Cooper) ist ein erfolgloser Schriftsteller in NYC, der von seiner Freundin verlassen wurde und dessen Abgabefrist für sein neues, ungeschriebenes Buch verstrichen ist. Zufällig trifft er den Bruder seiner Ex-Frau Vernon auf der Straße, der ihm eine neuartige Droge namens NZT-48 zusteckt. Nach kurzem Zögern nimmt er die Pille ein und schreibt mit dessen Hilfe ein brillantes Buch. Sein Leben ändert sich schlagartig: Er fährt rasante Gewinne an der Börse ein, kann die Beziehung zu seiner Ex-Frau wiederbeleben und bekommt lukrative Stellenangebote von erfolgreichen Geschäftsmännern.

Als er Vernon um Nachschub bitten will, findet er ihn tot in dessen Wohnung. Noch bevor die Polizei eintreffen kann, findet er die Drogen selbst in der Wohnung. Aber: Allmählich verspürt er die Nebenwirkungen der Droge. Ihn verfolgen Gedächtnislücken, Kopfschmerzen und Wahrnehmungsverluste, wenn er sie zu spät einnimmt. Statt die Einnahme abrupt zu stoppen, soll er die Dosis langsam verringern. Er beauftragt einen Chemiker die Droge nachzubauen, aber das wird mindestens ein halbes Jahr kosten.

Eddie und seine Frau werden aufgrund der Drogen immer häufiger verfolgt, es sind mehr Menschen im Spiel, die diese Drogen brauchen und davon anhängig sind. Mehrmals gefährdet er sein Leben durch waghalsige Rettungsaktionen oder durch Entzugserscheinungen. Zwar ist es unklar, ob er die Drogen am Ende braucht oder nach eigenen Aussagen clean ist, so oder so hat er so gehandelt, dass er von niemanden abhängig ist.

Dieser Film ermutigt mich jedes Mal dazu, meine eigenen Grenzen zu erkennen und sie ein Stück weiter zu verschieben. Unser menschliches Gehirn ist zu unglaublich viel in der Lage - zu viel mehr als wir denken. Das Ziel ist nicht die Perfektion und die Übernatürlichkeit, aber die ungenutzten Potenziale nicht ungenutzt zu lassen - vor allem als Unternehmerin.

Wall Street - Das Geld schläft nicht  (2010)
(Originaltitel: Wall Street)

Foto by Imdb.com

Wall Street? Ein Film für Unternehmerinnen? Ja, du hast richtig gelesen! Dieser Film holt dich zurück auf den Boden und lässt dich gleichzeitig träumen. Es geht um einen Nachwuchs-Börsenmarkler in NYC, der zunehmend in krumme Geschäfte verwickelt wird. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Bud Fox arbeitet als Börsenmarkler für ein großes Unternehmen und verbringt den Tag damit, Kunden für die Börse zu akquirieren. Er wird wenig wertgeschätzt, lebt in einer winzigen Wohnung und hat kaum Freizeit.

Er versucht an Gordon Gekko zu kommen, einem berühmten “Corporate Raider” und “Guru” der Börse. Nach vielen Fehlversuchen gelingt es ihm zwar nicht, bestimmte Aktien zu verkaufen, aber er bekommt Insider-Wissen über eine Fluggesellschaft und verdient in kurzer Zeit viel Geld. Für diesen Schritt belohnt Gekko “seinen Schützling” mit etwas Geld, einem Callgirl und einem neuen Auftrag, der ihn später zu illegalen Handlungen zwingt. Dennoch: Das Geschäft läuft blendend.

 Er kann sich eine luxuriöse Penthouse-Wohnung leisten und findet eine Freundin.Die Lage spitzt sich immer mehr zu, bis Fox mitbekommt, wie Gekko die Fluggesellschaft aus reinem Gewinnstreben an sich reißen und zerschlagen will. In einem Gespräch teilt Gekko seinem Mentee mit, dass es ihm nur um das Geld ginge. Geld Verdienen auf Kosten anderer betrachte er als ein Spiel. Fox teilt diese Einstellung nicht und zerstört das Vorhaben von Gekko. Daraufhin wird Fox von der Polizei wegen Insiderhandels festgenommen. Sein leiblicher Vater fährt ihn zum Gericht, gibt ihm aber mit auf dem Weg, dass er etwas erschaffen sollte, statt reinen Illusionen hinterherzujagen. Mit dieser Szene endet der Film und hat mich nachdenklich zurückgelassen. Wie oft erlebe ich, dass willkürliche und unrealistische Versprechen (insbesondere in der Online Branche) gemacht werden - auf Kosten anderer.

Menschen zahlen viel Geld für Produkte, die nicht die gewünschten Ergebnisse versprechen und werden dann mit leeren Händen stehen lassen. Wofür? Für mehr Scheine im Portemonnaie. Ich bin froh, dass ich das früh erkannt habe und aus diesem Grund alles anders mache. Ich verdiene mein Geld lieber mit ehrlichen Versprechen, die ich halte, zufriedenen Kunden und etwas, das ich selbst erschaffen habe. Auch wenn dieser Weg deutlich steiniger und langsamer vorwärts geht - es lohnt sich und ist nachhaltig. Aber: Als Unternehmerin darfst du lernen, auch mal ein (bitte legales! ;)) Risiko einzugehen, denn du weißt nie, wohin es dich führen wird. Schaue von außen auf deine Branche und schaue genau hin, was alle machen. Und mach es dann anders! Denn nur weil es alle machen, ist es noch längst nicht die beste Lösung. 

Mary Poppins’ Rückkehr (2018)
(Originaltitel: Mary Poppins Returns)

Foto by Imdb.com

“Erst Wall Street und dann Mary Poppins? Dein Ernst, Kriss?” fragst du dich vielleicht jetzt. Ja, das ist mein Ernst. ;) Ich habe den Film mit meinen Kindern geschaut, aber auch mich hat er nachhaltig beeindruckt.
Wer die Geschichte von Mary Poppins kennt, weiß, dass man sich als Elternteil von Mary Poppins Erziehungsstrategie einiges abschauen kann. Nachdem die Londoner Familie Banks, die der oberen Mittelschicht angehört, ein neues Kindermädchen sucht, schwebt Mary Poppins vom Himmel und übernimmt direkt das Kommando.

Sie zeigt den Kindern, dass Arbeit Spaß machen kann, dass Kontakt zu allen Menschen, auch die der Unterschicht, wertvoll ist und dass die Unterstützung von Menschen sehr befriedigend sein kann. Außerdem überredet sie Mr. Banks seine Kinder für einen Tag auf seine Arbeit zu nehmen. Nach einem unglücklichen Vorfall in der Bank verliert er seinen Job, nur um ihn einen Tag darauf wiederzubekommen. Mary Poppings packt ihre Sachen, aber nicht ein letztes Mal.

In “Mary Poppins’ Rückkehr” unterstützt er die nun erwachsenen Kinder, vor allem aber Michael Banks, dessen Frau stirbt und er mit seinen drei Kindern zurückbleibt. Mary Poppins kommt zur Hilfe und fasziniert nun seine Kinder mit ihren magischen Tricks und ihrem besonderen Erziehungsstil. Außerdem reihen sich neben ihr weitere skurrile Freunde ein, die das Leben der Kinder (und des Vaters) nachhaltig verändern.

Aber was heißt das nun für dich als Unternehmerin (und Mum)? Mary Poppins zeigt mit ihrer unkonventionellen Art, dass es nicht nur den einen Weg gibt, auch wenn es manchmal so scheint. Kindererziehung und Unternehmertum dürfen so sein, wie du es für richtig hältst, selbst wenn das niemand so sieht wie du. Es ist dein Unternehmen und es sind deine Kinder. Wenn du beides verantwortungsbewusst und mit Verstand, aber auch mit Leichtigkeit und Spaß angehst, hast du die Chance, ein Leben zu gründen, das du liebst.
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